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"Jung, modern und innovativ".
Dies hat sich das junge Eisenbahnunternehmen vectus-Verkehrsgesellschaft
mbH auf die Fahnen geschrieben, welches am 23.07.2003 als Tochterunternehmen
der Hessischen Landesbahn GmbH (HLB) und der Westerwaldbahn GmbH (WEBA)
gegründet wurde. Die beiden Unternehmen hatten sich in einer Bietergemeinschaft
zusammengeschlossen, um sich erfolgreich an einer europaweiten öffentlichen
Ausschreibung für die Verkehrsbedienung der Eisenbahnstrecken des „Westerwaldnetzes“
zu beteiligen. Die Bietergemeinschaft aus HLB und WEBA konnte das vom
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord)
und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ausgeschriebene Rennen am 14.
November 2002 gegen zahlreiche Mitbewerber für sich entscheiden. Mit der
Unterzeichnung des Verkehrsvertrages am 10. Januar 2003 wurde die Vergabe
an die neuen Betreiber in den Räumlichkeiten des Hotels Wilhelm von Nassau
in Diez offiziell besiegelt.
Am 12.12.2004 wurde der Betrieb aufgenommen.
vectus steht für Dienstleistung.
Dass die Kunden sich gut und freundlich informiert, beraten und betreut
fühlen, liegt vectus besonders am Herzen. Um dies zu erreichen und
den Kunden kein Gefühl von Anonymität zu vermitteln, ist auf
jeder vierten Fahrt ein freundlicher Zugbegleiter anwesend, der neben
der Fahrkartenkontrolle Fragen beantwortet und informiert. Die Unternehmensphilosophie
und –leitsätze, nach denen alle Mitarbeiter handeln,
rücken den Kunden an die erste Stelle.
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Erfahrung zahlt sich aus
Die Hessische Landesbahn mit ihren Tochtergesellschaften wie auch die
Westerwaldbahn bieten seit vielen Jahrzehnten in guter Qualität Verkehrsleistungen
im Schienenpersonennahverkehr im Dreiländer-Eck Hessen, Nordrhein Westfalen
und Rheinland Pfalz an. Sie werden diese Erfahrungen und ihr Know-how
als Eisenbahnunternehmen in ihr Tochterunternehmen vectus einfließen
zu lassen, um einen sicheren, pünktlichen und qualitativ hochwertigen
Bahnverkehr im Westerwald, Lahntal und Taunus für die Zukunft zu gewährleisten.
Dazu legen bereits vorher bestehende, partnerschaftliche Beziehungen zwischen
den beiden Gesellschaftern des jungen Verkehrsunternehmens das Fundament,
das optimal genutzt werden soll.
Schon bei der Unterzeichnung des Verkehrsvertrages zeigten sich denn auch
die beiden Geschäftsführer der HLB und WEBA, Peter Berking und Horst Klein,
hocherfreut über die Intensivierung der bereits erfolgreichen Zusammenarbeit.
Der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes SPNV-Nord, der Landrat des Kreises
Trier-Saarburg, Dr. Richard Groß, hatte in seiner damaligen Rede den hohen
Stellenwert der Sicherung des Nahverkehrs unterstrichen: "Damit erhalten
die Westerwaldstrecken eine klare Perspektive für einen modernen Schienenverkehr."
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